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BORN TO FAKE

[ 2025 | DOCUMENTARY | 90 MIN | DEUTSCHLAND ]

[ SYNOPSIS ]

Im Jahr 1996 erschütterte einer der größten Medienskandale der deutschen Geschichte die Öffentlichkeit: Michael Born, ein Selfmade-Journalist, hatte zwischen 1990 und 1996 über zwanzig Beiträge für das neu entstandene Privatfernsehen gefälscht. Einige wirkten dilettantisch, andere behandelten absurde Themen: Kinderarbeit für IKEA in Indien, Drogensüchtige, die Kröten lecken, um high zu werden, oder der Ku-Klux-Klan in der Eifel – nur einige der zahlreichen Erfindungen.


Wie konnte es so weit kommen? War Michael Born ein Aufklärer, der das Boulevard-System subversiv entlarvte, ein Opfer des Systems – oder schlicht ein stümperhafter Betrüger?


BORN TO FAKE begibt sich auf die Spuren Michael Borns. Zusammengesetzt aus hunderten Stunden Rohmaterial und den Erinnerungen ehemaliger Weggefährten entsteht eine unglaubliche Fälscher-Geschichte und ein medientheoretischer Film über Realitätsebenen, Fake News und der Frage: Warum glauben wir eigentlich, was wir sehen?


„An Fake News haben schon einige Generationen vor mir gebastelt.
Sicher ist: Wir waren die letzten echten Handwerker.“
– Michael Born

In 1996, one of the biggest media scandals in German history shook the public: Michael Born, a self-made journalist, had faked over twenty reports for the newly established private television station between 1990 and 1996. Some seemed amateurish, others dealt with absurd topics: child labor for IKEA in India, drug addicts licking toads to get high, and the Ku Klux Klan in the Eifel region were just some of his numerous fabrications.


How did it come to this? Was Michael Born an enlightened figure who subversively exposed the tabloid system, a victim of the system, or simply a bumbling fraud?


BORN TO FAKE traces Michael Born's footsteps. Put together from hundreds of hours of raw material and the memories of former companions, an incredible story of forgery emerges. A media-theoretical film about levels of reality, fake news, and the question: Why do we actually believe what we see?

„Fake News have been made by generations before me.

One thing is certain: we were the last real craftsmen."
– Michael Born

[ CAST & CREW ]

mit u.a.​

 

 

 

 

Buch & Regie

Bildgestaltung

 

 

Komponist

Schnitt

Produktion

Koproduktion

Förderung

Verleih

Roland Berger, Martin Lettmayer

Gabriele Schuster

Claudia Bern

Dr. Eva Hohenberger

Thomas Pritzl

Erec Brehmer & Benjamin Rost

Pius Neumeier

Julian Krubasik

​​

Alexander Vičar

Erec Brehmer

MSZ Film

 

SWR

MFG Baden-Württemberg

Across Nations

ab 28. Mai 2026 im Kino

[ FESTIVALS & AWARDS ]

42. Filmfest München 2025, Germany

* GEWONNEN: ONE FUTURE PREIS

* Nominierung: Fritz Gerlich Preis

73. Filmkunstwochen München 2025, Germany

Festival unter freiem Himmel 2025, Germany

LETsDOK 2025, Germany

Biberacher Filmfestspiele 2025, Germany

* GEWONNEN: Bester Dokumentarfilm

Filmz Festival Mainz 2025, Germany

Baden-Württembergischer Filmpreis 2025, Germany

* GEWONNEN: Bester Dokumentarfilm

Grenzland Filmtage Selb 2026, Germany

* ERÖFFNUNGSFILM

DOCUDAYS UA 2026, UKRAINE

* OPENING FILM

* International Premiere

"Witzig und unterhaltsam begibt sich ‚Born to Fake‘ auf Spurensuche und erzählt nicht nur die Geschichte eines Medienskandals, sondern schlägt provokant einen Bogen zur Gegenwart – zu Fake News und Künstlicher Intelligenz. Mit bislang unveröffentlichtem Archiv- und Rohmaterial leistet ‚Born to Fake‘ einen bedeutenden Beitrag zur aktuell pressierenden gesellschaftlichen Debatte."

Jurybegründung, Baden-Württembergischer Filmpreis 2025

"Ein herrlicher Dokumentarfilm. (...) Was ist Wahrheit? Die uralte Frage muss in jeder Zeit neu beantwortet werden. Das zeigt dieser Film grandios."

BR, Capriccio

"Michael Born, einst Schiffsoffizier, dann Journalist, wurde zum Meister der Fälschung. Die Doku 'Born to Fake' erzählt seinen unglaublichen Aufstieg und fragt, was seine Lügen über unsere Lust am Spektakel und die Wahrheit in Zeiten von Fake News verraten."

ARD, Titel Thesen Temperamente

"Original oder Fälschung? Oft bedarf es detektivischen Spürsinns, um die Echtheit von Objekten oder Informationen zu bestimmen. Nachahmungen sind wenig populär, alle streben nach dem Echten, Wahren, Unverfälschten. Doch was ist, wenn es das Original niemals gab? Wenn die Fälschung andere Fälschungen kopiert? Um solche Fragen dreht sich der Dokumentarfilm „Born to Fake“, der einen Medienskandal aus den Neunzigerjahren aufrollt. Eigentlich geht es aber um die viel grundsätzlichere Frage, was und warum wir etwas glauben (wollen)."

Joseph Grübl, Sueddeutsche

"Das Porträt der fantasierenden Persönlichkeit Borns wandelt sich zum medienwissen-schaftlichen Essay um Wahrheit und Fiktion und wird schließlich selbst geradezu investigativ, wenn einem damaligen Stern-TV-Mitarbeiter eine bezeichnende Unwahrheit nachgewiesen wird. Ein wichtiger wie unterhaltsamer Film, der am Ende den 2019 verstorbenen Born mit KI wiederauferstehen lässt und damit den Bogen zu heutigen Manipulationsmöglichkeiten schlägt."

Harald Mühlbeyer, epd Film

"Die Regisseure Erec Brehmer und Benjamin Rost machen aus Borns Geschichte erstmal eine Art Doku-Komödie (...) Dass das Ganze sehr unterhaltsam gerät, liegt daran, dass wunderbare Interviewpartner*innen gefunden wurden, die sehr konzise sprechen; liegt an dem Hauptprotagonisten Born, der in Archivaufnahmen mit seiner Energie stets präsent ist – wiewohl 2019 verstorben –, liegt aber vor allem daran, dass Brehmer und Rost genau wissen, wie sie erzählen müssen, mit dynamischer Montage, mit kluger Dramaturgie – weil zusätzlich zum Born-Porträt und zur Mediendidaktik auch ein investigatives Moment hinzukommt: Wie sehr hat Stern TV im Prozess wirklich gemauert? Wurden Zeugenaussagen koordiniert? Hat Günther Jauch – damals der Chefredakteur – mit seiner Salamitaktik, die womöglich Vertuschungstaktik war, Born als Bauernopfer mit seinen vier Jahren Haft hingestellt, um selbst den Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Born ist lange her. Aber die Fragen, die sich hier auftun, über die Wahrheit der Bilder und die Wahrheit der Medien, über Anstand und Selbstverständnis derer, die uns die Welt erklären, sie sind noch lange nicht beantwortet."

www.kino-zeit.de

"Die Doku­men­ta­tion erzählt (...) so witzig wie scharf, warum wir Lügen glauben und rela­ti­viert den Begriff der Wahrheit im Doku­men­ta­ri­schen, in dem es stets mehrere Reali­täts­ebenen gibt, ja geben muss. Ein Muss für den Schul­un­ter­richt, den inter­es­sierten Doku­men­tar­film­lieb­haber, alle Nach­rich­ten­kon­su­menten und eine Gegenwart, in der inzwi­schen jeder fälschen darf, was und wie er will."

Timo Axel Purr, Artechock

"Unterhaltsam, entlarvend, aufklärend – „Born to Fake“ ist als Dokumentarfilm auf mehreren Ebenen erfolgreich und gerade deswegen so grandios."

www.film-rezensionen.de

"(...) ein vielschichtiges Bild eines medialen Kipppunkts (...) Damals noch recht unschuldig von Sensationalismus ohne den Willen gezielter Desinformation gespeist, ist es doch der Beginn dessen, was später zu Scripted Reality und in seiner schlimmsten Ausprägung zu Fake News wurde."

www.biograph.de

"Warum hat niemand in den Redaktionen die oft extrem haarsträubend anmutenden Schwindel-Produkte Borns infrage gestellt und strenger geprüft? War es naive Nachlässigkeit – oder bestand mit Blick auf die Einschaltquoten einfach nur der Wunsch nach möglichst skandalösen Geschichten? (...) Ein bemerkenswerter Dokumentarfilm, der sich den Themen Wahrheit und Lüge in der medialen Vermittlung widmet."

Andreas Köhnemann, spielfilm.de

"Beispielhaft präsentiert „Born to Fake“ einige der bekanntesten Beiträge von Born. Brehmer und Rost rufen damit die ganze Absurdität und Tragweite dieses Medienskandals in Erinnerung – und zeigen andererseits den enormen Einfallsreichtum und die Kreativität des Meisterfälschers."

www.programmkino.de

"Eine Entdeckung war „Born to Fake“ (...) Die böse Abrechnung mit nebulösen Strukturen von TV-Nachrichten und Einblick in ein auf Sensationen fixiertes Mediensystems ist gerade in Zeiten von KI mehr als aktuell."

schwaebische.de

"BORN TO FAKE ist ein wahrhaft provokanter Dokumentarfilm, der zum Nachdenken anregt."

Jurybegründung, One Future Preis

"Bei der Rekonstruktion des Einzelfalls blicken die Regisseure hinter die Kulissen der Jagd nach den Aufmerksamkeitsdrogen Auflage, Likes und Klicks. Sie benennen Strukturen und lassen sich selbst bei der Arbeit in die Karten schauen."

Jurybegründung, Biberacher Filmfestspiele

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